Reisezeitraum: 5.10. – 15.10.2026
Probleme: Hinterachssperre repariert
Strecke: 650 km
Am 4.10. geht es wieder gen Südamerika. Nachdem Frank im Sommer wieder mal mit Rückenproblemen total flach lag, hat sich Sylvia doch entschlossen mit zu kommen.
Uli bringt uns nach Frankfurt zum Flughafen, während des Nachtflugs können wir etwas schlafen. In Sao Paulo haben wir wieder 4 Stunden Aufenthalt bevor es weiter nach Montevideo geht. Beim Boarding werden „Ältere“ bevorzugt, siehe Foto. Am Zoll gibt es keine Probleme und dann holt uns Rolf pünktlich ab.
Wir beginnen am nächsten Tag womit wir im Januar aufgehört hatten, mit einem schönen Stück Entrecote.
Die ersten Tage sind mit Einräumen ausgefüllt und mit Hilfe von Roberto reparieren wir die Hinterachssperre, die Luft verloren hatte.
Das Wetter ist noch kühl und regnerisch. Nachdem uns Rolf noch eine neue Starterbatterie besorgt hat, verlassen wir Nueva Helvetica und fahren bis kurz vor Colonia zu dem Platz von Susanne + Rüdi (ausgewanderte Schweizer), wo wir wie verabredet auf Bernhard und Anja aus Neckarrems treffen.
Tags darauf besuchen wir ein Oldtimermuseum in der Nähe und abends gibt es was Leckeres zu Essen zu Schweizer Preisen bei S+R.
Tags darauf verlassen wir den Platz und machen uns auf gen Osten. Nächster Halt ist Paraizo Suizo, bei Sylvia. Auf der Strecke liegt der Ort „25.Augosto“, ein recht armseliges Örtchen aber in Bahnhofsnähe gibt es schöne Morales (Wandgemälde).
In Estacion Atlantida steht die sehenswerte Backsteinkirche“Parroquia Cristo Obrero“. Wir haben Glück, wegen Hochzeitsvorbereitungen können wir rein. Das die Decke oben bleibt, mit all den Backsteinen!
In Paraizo Suizo kommen einige „Neuankömmlinge“ mit Ihren Fahrzeugen an. Die beiden Tage sind mit Quatschen und noch einigen Arbeiten am Auto gefüllt. Dann machen wir uns auf und fahren entlang der Küste Richtung Brasilien.
Erster Halt ist Punta Balena mit dem von Carlos Páez Vilaró geschaffenen Casapueblo. Dies ist heute zum Teil Hotel aber auch Museum. Durch seine von Hand geformten Wand ohne gerade Linien oder Architektenpläne erinnert es an die Dörfer von Santorini .Carlos war ein durch Picasso inspirierter Künstler. Also schauen wir heute mal ein Museum an.
An der Laguna de Rocha sammeln wir wie letztes Jahr wieder Müll und in Puente de Diabolo finden wir auch einen netten Platz wo wir am nächsten Tag den Fischern zuschauen können wie Sie Ihre Boote an Land ziehen. Das Dorf ist „out of season“ noch ruhig, vieles hat noch zu.
Kurz vor der Grenze liegt noch der Nationalpark Santa Teresa, der uns sehr gefallen hat. Dieser wird noch heute vom Militär verwaltet, die Soldaten machen Gartenarbeit (Schwerter zu Pflugschaaren 😉). Hintergrund ist, als der Park 1928 eröffnet wurde, hatte nur das Militär die Kapazitäten diesen einzurichten und zu pflegen. Zuerst gibt es Gewächshäuser und schön angelegte Gärten.
In der Mitte ist dann ein Tierpark, mit Vögeln, Capybaras und sogar einem Kaiman. Besonders toll fanden wir die unterschiedlichen Hühnersorten, tlw. ganz irre Typen.
Zum Abschluss besuchen wir die Fortaleza de Santa Teresa deren Bau von den Portugiesen 1762 begonnen wurde. Die Spanier haben es später übernommen.
Unsere letzte Nacht in Uruguay vom 15, zum 16.10. verbringen wir ruhig in La Coronilla
