San Pedro de Atacama und Umgebung

Reisezeitraum:  15.11. – 28.11.2025

Probleme: Keine

Strecke: 800 km

Nach zwei gemütlichen Tagen am Campingplatz fahren wir am dritten Tag erstmal in den Ort, bummeln rum und gehen essen. Dann fahren wir ins Valle de Luna, das ist nicht weit. Das Tal wird in allen Reiseführeren hoch gepriesen. Ticket muß man online vorher kaufen, eingeschlossen ist der abendliche Besuch am Aussichtspunkt.

Sylvia schreibt ins Tagebuch: „ Das Tal ist eigentlich ein von Riesen zusammen geschütteter Lehmhaufen mit schwarzen Dünen dazwischen.“

Anfangs sind wir fast noch alleine, doch dann wird plötzlich die Touribüchse geöffnet. Wir machen eine kleine Rundwanderung auf einen Aussichtspunkt. Abends sind wir wieder auf dem Campingplatz.

Nach einem weiteren Pausentag verlassen wir den CP und wollen zwei Lagunen im Süden von San Pedro besuchen. Die erste, die Laguna Lejia liegt weit über 4000m hoch. In Talabre auf 3000m müssen wir diesmal die Tickets lösen, dann zieht sich die Straße gerade die Hänge hinauf bis auf 4400m um dann noch mal 30km diese riesigen Hänge zu queren. Von der Hauptstraße sind es 60 km bis zur Lagune, welch Entfernungen.

Die Lagune Lejia begrüßt uns mit Wolken, es ist kalt und windig. Auf dem Rückweg kommen wir pünktlich, wie angeordnet am Ticketdorf vorbei. Die Mädels im Office freuen sich riesig.

Wir übernachten weit unten, ordern wieder online Tickets für die Laguna Aquacaliente, ja Chile ist ticketlastig, und fahren am nächsten Tag wieder hinauf auf 4100m. Die Fahrt, auf guter Straße ist allein schon ein Erlebnis. Wenn man über die vielen Leute hinweg sieht, ist es die Lagune auch. Nach dem obligatorischen Touristenrundgang mit Einbahnwegen, fahren wir etwas weiter zu einem Aussichtspunkt, an dem die Touribusse nicht halten.

Und 11km weiter finden wir dann noch die Laguna Tuyaito in wunderschönem türkis.

Auf dem Rückweg „ins Tal“ liegen rechter Hand die Laguna Miscanti und Miniques, die wir „mit gebucht“ haben. Da wir schon recht spät dran sind ist dort fast nix mehr los. Wir können das leuchtende Blau beider Lagunen in Ruhe geniesen. Auf dem Rückweg fallen uns die auf 3000m Höhe gelegenen Terrassen auf, wo Gemüse angebaut wird.

Wir finden einen Picknickplatz unter Bäumen, gehen dann morgens in San Pedro nochmals einkaufen und fahren wieder auf den CP „Anden Nomads“, wo wir noch Moni+Manuel und Margit +Rolf treffen, die Mittags dann zur Lagunenroute aufbrechen. Auch Edi + Brigitte aus der Schweiz sind da, die Matthias und ich zuletzt 2018 in Yukon getroffen hatten.

Wir bleiben nur eine Nacht, dann fahren wir nach Acroiris, einer Schlucht mit bunten Felsen, wo wir auch übernachten.

Am Sonntag verfahren wir uns das erste Mal. Das Navi meint, es geht von Acroiris über Rio Grande hinauf nach Caspana. Nach einigen steilen, sandigen Serpentinien merken wir, dass die Straße in einem Hochtal endet und wir einen Esel brauchen um weiter zu kommen. So drehen wir um Richtung Hauptstraße und fahren über Calama, Chiuchiu (Zwischenstopp) nach Caspana. Es soll ein nettes Bergdorf mit hübscher Kirche sein. Naja, und die Kirche war auch geschlossen. Von dort geht es wieder über 4500m zurück nach San Pedro.

Wir nisten uns nun für mehrere Tage auf dem CP ein, zum Entspannen und warten auf die Nachricht, dass die bestellten neuen Reifen in Antofagasta eintreffen.

Der Salar de Uyuni und die Lagunenroute

Reisezeitraum:  8.11. – 14.11.2025

Probleme: Keine
Strecke: 450 km

Uyuni ist dann schon mal noch etwas anders als Orte in Argentinien. Fotografieren ist schwierig, die Indigenen möchten das nicht. Anbei trotzdem ein paar Bilder.

Den Salar wollen wir wegen dem Salz unserem Olli nicht antun. Deshalb organisiert uns Ana einen Tourguide, der uns einen Tag auf den Salar fährt. In Uyuini gibt es ca 200 Tourorganisationen mit je 5 Fahrzeugen, erzählt der Guide Ronaldo. Man kann sich also vorstellen was ringsum so los ist.

Trotzdem, der Salar, 5x so groß wie der Bodensee war einen unserer Highlights.

Zuerst ging es zum Eisenbahnfriedhof, wo die Dampflokomotiven aus früheren Zeiten vor sich hinrosten. Der Platz wird von Touristengruppen geradezu geflutet und es ist gar nicht so einfach Fotos ohne Leute zu machen.

Dann geht es auf den Salzsee, den Salar de Uyuni. Die Weite ist beeindruckend. Mit 90 km/h fliegt der Toyota über die Piste und weil dem Auge jeglicher Anhaltspunkt fehlt, denkt man er fährt nur 40 km/h.

Aber lassen wir die Bilder sprechen.

Wir besuchen das Rallye Dakar Denkmal das am alten Salzhotel steht und die Kakteeninsel Incahuasi. Mittagessen mitten auf dem Salar und ein Gläschen Wein zum Sonnenuntergang sind inbegriffen.

Leider hat sich an Rolfs Hubdach ein Schaden heraus gestellt, so dass er das Dach nicht mehr aufstellen kann. Das heißt, er fährt zurück nach Salta und schaut ob er es dort repariert bekommt.
Für uns heißt das, wir dürfen die Lagunenroute alleine befahren (da war es nur noch einer).

Zitat von 2011:  Die Lagunenroute von Uyuni nach San Pedro de Atacama (Chile) ist eine der spektakulärsten Hochlandstraßen der Welt (ca. 450 km). Da die Piste in einem miserablen Zustand ist, sollte sie nur mit 4×4 Fahrzeugen befahren werden. Entweder besteht sie aus brutalem und Material zermürbendem Wellblech, Sand oder tiefen, ausgefahrenen Fahrspuren, oder es geht einfach offroad über Sandfelder und Grasbüschel.

Mittlerweile fahren da aber täglich 100erte von Tourfahrzeugen durch, die Piste wird nicht präpariert und ist somit noch schlechter.

Aber die Landschaft ist toll, bunte Lagunen mit Flamingos, weite Ebenen, steile Anstiege und farbige Berge. Wir brauchen 5 Fahrtage, übernachten mehr schlecht als recht immer über 4200m, fahren hinauf bis auf 4961m und quälen das Auto immer in der Untersetzung.

An der Laguna Canapa treffen wir die ersten Flamingos. Die Lagunen Hedionda und Negra liegen an der Strecke, an der Laguna Remaditas übernachten wir.

Am nächsten Tag sehen wir die ulkigen Viscuchitas, eine Chinchillaart.
Der Arbol de Piedra (Steinbaum) ist eines der Wahrzeichen der Lagunenroute. In der Stunde die wir dort standen kamen sicherlich 50 Tourfahrzeuge vorbei.

Das Highlight ist die Laguna Colorada, die wir abends erreichen. Vom Aussichtsberg haben wir eine tolle Aussicht, am nächsten Morgen dann auch noch von der anderen Seite.

Der vorletzte Tag führt uns hinauf auf das höchst gelegene Geysirfeld der Welt, 4961m zeigt das Navi an. Wir stehen um fünf Uhr auf um noch früh oben zu sein, damit man die Dampfschwaden sieht. Übernachten wollten wir da oben nicht, die 4400m für die Nacht haben uns gereicht. Die Piste hinauf ist grässlich, die Aussicht überwältigend.

Dann geht es bergab, vorbei an einem Thermalkraftwerk. Wir baden an einer Therme und Sylvia holt sich einen Sonnenbrand, Übernachten noch einmal nahe der Laguna Verde, dann erreichen wir die Grenze nach Chile und Asphalt, den wir willkommen heißen.

Von der Grenze auf 4700m lassen wir den Landy schön gemütlich die 2200m hinunter nach San Pedro de Atacama rollen, immer in der Untersetzung um die Bremsen zu schonen. Auf dem Camping Anden Nomads richten wir uns für ein paar Tage häuslich ein, schruppen den Staub aus dem Auto, waschen Wäsche und schreiben diesen Bericht.

Von Salta nach Uyuni

Reisezeitraum:  2.11. – 7.11.2025

Probleme: Keine
Strecke: 700 km

Die fünf Tage bei Frank gingen schnell vorbei. Eine Menge Overlander waren da und es gab immer wieder nette Gespräche. Am Samstag machte Frank dann noch den Grill an und wir bildeten eine große, lange Tafel.

Am Montag verabschieden wir uns von allen und fahren nach dem Einkauf, Diesel und Wasser tanken gen Norden. Wir wollen uns abends mit Rolf+Margrit, Moni+Emanuel und Andeas und Anett inPurmamarca treffen. Die Fahrt führt auf sehr kleiner kurviger Straße durch tollen Wald, gegen Spätnachmittag treffen wir in Purmamarca ein. Es reicht sogar noch zu einem Stadtbummel durch das doch sehr touristische Dorf.

Am nächsten Morgen steigen wir noch auf den Aussichtshügel und begehen nördlich vom Dorf den Wanderweg um die bunten Berge zu sehen. Beides kostet natürlich Eintritt, nicht viel aber…

Dann machen wir los, zusammen mit den Anderen fahren wir nach Humahuaca, also wir treffen uns dort. Die Fahrt auf guter Teerstraße führt durch tolle Landschaft. Im Ort steht auch das Ehrenmal für die indigenen Freiheitskämpfer.

Für den nächsten Tag hat Moni uns ein „Taxi“ organisiert, dass uns die 27km und 2000 Höhenmeter hinauf zu dem Berg der 14 Farben. Auf 4350m haben wir eine tolle Aussicht, aber auch etwas Atemnot.

Nur mit Rolf und Magrit fahren wir am 6.11. gen Bolivien. Die gute Straße schraubt sich über zwei 4000er Pässe hinauf. In der Gegend wird viel Bergbau betrieben aber auch Ackerbau auf über 4000m Höhe. Ziegen und Lamas werden gehalten. Immer wieder tolle Berge und Landschaften. Die Grenzformalitäten sind wieder etwas Lauferei, aber alle sind nett und hilfreich. In Tupiza wollen wir auf einen Campingplatz, den wir nicht finden, so fahren wir außerhalb in eine Schlucht, wo wir super übernachten.

Entlang von Bergbau und Bergbauern geht es noch bis Uyuni, der Stadt am größte Salzsee der Erde auf ca 3600m Höhe. R + M haben sich dort ein Hotelzimmer bei Anna gebucht und wir dürfen auch mit in den abgeschlossenen Hof stehen.

Die Puna – der einsame Norden Argentiniens

Reisezeitraum:  19.10. – 1.11.2025

Probleme: Keine

Strecke: ca 1300 km

Leider kennt google einige Pisten nicht. So sind wir an Punkt B um den Vulkan Carachi Pampa rum gefahren hin zu den Bimssteinfelder Piedra del Pommes. Und von C eine andere Strecke nach D. Von D dann direkt nach E.

Nach unserem Pausentag am Puerto Golgante fahren wir die RN60 und dann die Routa 40 nach Belen wo wir tanken und einkaufen. Gerade noch bevor alles wegen der Mittagspause zu macht. Über San Fenando erreichen wir die kleine Therme Villa Vil, endlich mal wieder eine tolle Dusche und warmes Wasser. Wir bleiben über Nacht (höhe 2100m)

Am nächsten Tag fahre wir bis zur Laguna Blanca auf 3200m wir wollen uns langsam an die Höhe gewönnen. Unterwegs kommen wir an einer kleine Sanddüne vorbei. Immer wieder sehen wir  Vincunas, die wilde Varianta der Lamas.

Richtung El Penon wird die Luft, aber auch der Straßenbelag immer dünner. In El Penon geht es links ab, Piste rings um den Vulkan Carachi Pampa, ein wahnsinnig schöne aber auch einsame Landschaft durch die uns der Landi trägt.

Die Umrundung der Vulkans endet in Piedra del Pommes, einer Landschaft die mit Bimssteinen gespickt ist und sich von 3200m bis auf 3700m hinauf zieht. Wir bleiben zwei Nächte, sitzen tagsüber draußen (wenn kein Wind weht) und geniesen die Landschaft.

(Leider nicht auf der google Karte zu sehen)

Lange haben wir auf Bekannte woanders und hier gewartet, heute sind wir es Leid und fahren los. Nach einer Nacht an der Lagune vor Antofagasta tanken wir dort noch mal Diesel und Wasser und dann geht es auf die Puna Durchquerung. Einige hundert Kilometer Einsamkeit erwartet uns. Wir fahren drei Tage, vorbei an den Tres Ojos (drei Wassertümpeln), dem Cono de Arita, einem Kegel mitten in der Lagune (Entstehung unbekannt), quer über den Tolar Grande Salzsee (ohne Wasser) bis Tolar Grande, einem Ort auf 3500m Höhe.

In Tolar Grande führt auch die Schmalspurbahn Tren de las Nubes (Der Zug zu den Wolken) vorbei. Der Bahnbetrieb ist hier oben allerdings eingestellt, der Bahnhof wirkt wie aus einem bekannten Western.

Ab dem Cono wird die Piste immer schlechter, hier fahren viele Minenfahrzeuge,Pickups und LKWs. Die Strecke führt uns noch durch die rote Disierto de Diabolo und dann „hinunter“ nach San Antonio (3800m), wo wir Freunde aus unserem Landyclub treffen.

Wir gehen abends zusammen essen und besuchen am nächsten Tag das 20km außerhalb gelgenene Viadukt Polvorilla bis wohin der Zug heute noch für die Touristen fährt. Das Viadukt steht auf 4200m Meereshöhe und ist damit eines der höchsten Eisenbahnviadukte weltweit. Alle Bauteile wurden in Italien vorgefertigt und hier hinauf transportiert.

Für die Fahrt hinunter nach Salta nehmen wir die RN51, endlich wieder Asphalt. Die Landschaft ist toll.

Wir übernachten an einer Sekundaria-Schule und dürfen abends am Gottesdienst von Padre Walter und den 6ß Chicos (Jugendlichen) teilnehmen. Es sind Jugendliche Indigene aus dem Umland, die hier in einer Art Internat zur Schule gehen. Welch Erlebnis, erst sind alle etwas zurück zurückhaltend und schauen, später, nach dem Gottesdienst (mit Musik) kommen viele und wünschen uns noch „La Paz“ (Frieden). – keinen Fotos.

In Salta bleiben wir fünf Tage bei Frank (auch Maschinenbau-Ing von Daimler) der hier seit langem lebt und treffen dort auch viele Overlander. Ausruhen, putzen, Olli abschmieren und ein Tag Besuch von Salta füllt die Tage.

Neulich bei Western Union

Wir haben uns selber Geld überwiesen und wollen das bei WU abholen. Es ist Freitag Mittag, aber lt. Wu hat die Correo (Post) in Ville Union offen. Wir fahren die Hauptstraße 4x rauf und runter, finden sie aber nicht. Auf Nachfrage zeigt man uns ein altes Gebäude, geschlossen und kein Zeichen „Correo“ außen dran. Mist.

Gegenüber ist ein Laden, dort steht auch Wu dran, öffnet um 18:30 Uhr. Wir stellen uns auf den öffentlichen Picknickplatz, hören uns 4 Stunden lang argentinische Volksmusik an, die 4 Stunden lang nur aus einer Strophe besteht.

Um 18:30 am Laden, immer noch geschlossen. Die Nachbarin erklärt mir, „Heute Feiertag – Zu“.

Also suchen wir uns einen Übernachtungsplatz, bei der nochmaligen Fahrt durch den Ort, ist der Laden offen. SUPER. Ich rein, nö er hat kein Geld. MIST.

Am Montag fahren wir in Chilecito als erstes zur Correo (Post) die auch WU macht. Die Dame erklärt mir, sSie machen es nicht.
Also um die Ecke zu PagoFazil (leicht Bezahlen) einem Finanzdienstleister, die es hier an jeder Ecke gibt, und die auch WU machen. Die Dame erklärt mir, morgens dürfe Sie nix auszahlen ich soll gegen 19 Uhr wieder kommen. Ich probier noch ein paar andere Pagofazil, gleiches Ergebnis.

Also fahren wir abends noch mal in Ort, jetzt hatte die Dame kein Geld! Mistladen!

Am nächsten Morgen klappere ich noch ein paar andere ab ohne Erfolf. Dann probier ich es doch noch mal mit der Post, die andere Dame sagt, ja es geht. Na so was! Sie tippt 20 Minuten auf ihrem Computer rum, bekommt es aber nicht hin. Mist.

Wir lassen das jetzt und fahren nach Fiambala. Auf dem Weg liegt Tinogasta, wir kommen an einem WU-Laden vorbei – geschlossen. Mittagspause.

In Fiambala gibt es keine WU-Niederlassung. Ich probier morgens als wir vom Balcon de Pissis zurück kommen, 200 Dollar zu tauschen. Ich lauf von Pontius zu Pilatus – ohne Erfolg. Nur im Klamottenladen hätten Sie getauscht, aber zu einem saumiserablen Kurs.

Wir kommen noch mal durch Tinogasta, was ein größerer Ort ist. Dort probier ich es bei der Post, nix, aber der nette Herr schickt mich zu Pagofazil, an der Plaza gegenüber der Bank.

Und dort klappt es endlich. Ich hab ne Blase am Fuß.

Talampaya, Fiambala und der Balcon de Pissis

Reisezeitraum:  9.10. – 18.10.2025

Probleme: Keine Pesos zu bekommen

Strecke: 1000 km

Nach einer wieder sehr ruhigen und kühlen Nacht verlassen wir die Terma de El Quicho und hoppeln die 28 km Sandpiste zurück zur Hauptstraße. Eine einsame Fahrt durch Pampa führt uns über Chamical, wo wir einkaufen (bei uns hätte der WKD den Metzger geschlossen). Wir fahren bis zum Nationalpark Talampaya.

Es ist heiß, 36°C bei sehr trockener Luft aber zum aushalten. Wir buchen uns auf dem kleinen Campingplatz ein und erkundigen uns nach der Startzeit für die morgige Besichtigungstour, denn alleine darf man in den Park nicht rein fahren.

Gegen neun Uhr geht es im Touribus durch den Park, wir haben die erste, kleine Gruppe erwischt, was es angenehm macht. Einige der argentinischen Besucher sprechen Englisch und dolmetschen für uns.

Die Schlucht ist beeindruckend in Höhe und Farben, teilweise sind Felsritzungen aus präkolumbischer Zeit vorhanden. Nach 2,5 Stunden sind wir wieder zurück.

Weiter geht es nach Villa Union, wo wir bei Western Union noch Pesos besorgen wollen. Leider vergeblich, die komplette WU-Story findet man hier.

Unser nächstes Ziel ist Chilecito mit der alten Materialseilbahn, die 1905 in Betrieb ging.

In den Bergen auf 4600m Höhe haben bereits die Inkas Gold, Silber und Kupfer gefunden. Da es dort oben weder Holz zum Feuern noch Wasser zu auswaschen gibt, hat man die Seilbahn gebaut und fördert das abgebaute Erz ins Tal.

Die Seilbahn von Chilecito zur La Mejicana in 4600m Höhe wurde von der deutschen Seilbahngesellschaft Adolf Bleichert & CO erbaut. Sie war damals  mit 34km die längste Seilbahn. An 4 Stationen wurden Dampfmaschinen mit Dampfkessel zum Antrieb betrieben. Der Dampfkessel verbraucht 1 Tonne Holz in 45 Minuten. Deswegen gibt es ringsum keine Bäume mehr.

Lt. Wikipedia: „Die Seilbahn zur „Mina La Mejicana“ zählt zu den größten technischen Ingenieurbauten der Welt. Sie wurde im Jahr 1926 außer Betrieb genommen und ist heute Teil der Denkmäler und historischen Stätten von Argentinien“

Wir sehen uns das Museum an der Station 1 an und fahren dann hinauf zur Station 2, mit schöner Aussicht.

An Station 2 treffen wir Ursula und Fritz aus der Schweiz. Wir beschließen 20km hinter ins Tal zu fahren und dort einen ruhigen und vor allem kühlen Platz zu suchen. Wir bleiben dort 2 Nächte und machen auch eine kleine Wanderung. Morgens flattern drei verschieden Kolibriarten im Busch vor unserem Fenster.

Im Tal windet sich der gelbe Fluss und führt Wasser von der Mine zu Tal.

Gemeinsam mit Ursula und Fritz beschließen wir die Therme in Fiambala zu besuchen. Wir übernachten im Ort am Museum und holen uns gleich um 7:30 Uhr die Eintrittskarten. Es geht 18 km die Berge hinauf und oben erwartet uns die schön angelegte Therme. Das Wasser im ersten Becken beginnt bei 45 °C und kühlt sich über 10 Becken langsam auf 30 °C ab.

Nachmittags fahren wir hinauf Richtung Paso San Francisco bis auf 2800m zum übernachten.

Wir wollen uns etwas akklimatisieren für die Fahrt zum Balcon de Pissis. Auf dem Weg dorthin besichtigen wir noch den Canon del Indio.

Der Balcon de Pissis ist ein Aussichtspunkt auf 4600m Höhe mit herrlichem Blick über Lagunen hinauf zum Mt. Pissis, mit 6882m der zweithöchste Berg Südamerikas.

Die 50 km Piste ab der Hauptstraße beginnt bei 3200m und schraubt sich höher und höher. Sie ist gut zu befahren, da hier auch LKWs in die oben gelegene Mine fahren. Der erste Halt ist an der ersten Lagune wo wir Flamingos beobachten können, dann geht es zur Lagune Azul mit sensationellem blau. Die Berge ringsum leuchten in allen Farbe. Zwischendrin ist es aber wieder wie eine Mondlandschaft in grau und braun.

Der Landy schiebt uns immer weiter hoch, der höchste Punkt ist 4770m.

Oben genießen wir die tolle Aussicht und den sehr kalten Wind. Sylvia verschwindet nach drinnen, ihr ist etwas schwindelig.

Zurück an der Hauptstraße verabschieden wir uns von Ursula und Fritz, sie wollen nach Chile. Wir übernachten noch einmal auf 2800m.

Von Uruguay zurück in die Anden

Reisezeitraum:  22.09. – 8.10.2025

Probleme: Mitgebrachte Radmitnehmer passen nicht
Strecke: 2100 km

Nach all den erneuten Vorbereitungen und dem Reisefieber geht es am 21.09.25 erneut los. Gegen 16:00 Uhr starten wir und Ulli fährt uns zum Flughafen nach Frankfurt. Der 5 Euro Koffer ist gefüllt mit allerlei Ersatzteilen für den Landy. Angefangen bei Kabeln, Schrauben über eine neue Klo-Pumpe, Radmitnehmer bis hin zu neuen Einspritzdüsen. Desweiteren die große Reisetasche.

Unterwegs etwas Stau, die Anspannung steigt, aber wir kommen rechtszeitig an, können ohne Probleme unsere unhandliche Reisetasche und den Koffer bei LATAM aufgeben. Die Tasche hatte letztes Mal bei Lufthansa noch Probleme gemacht. Auch nach einem Rückflug werden wir nicht gefragt und so starten wir gegen 21:30 Uhr. Dank extra bezahlter mehr Beinfreiheit schläft Frank von Frankreich bis Brasilien durch. In Sao Paulo steigen wir um und sind dann morgens in Montevideo, 10 Uhr Ortszeit. Kaum stehen wir vor dem Terminal, kommt auch schon Rolf angefahren und holt uns ab.

Die nächsten Tage sind geprägt von Wartungsarbeiten, Einrichten des Autos, ankommen. Ein Tag in der Werkstatt, wo Frank mit Guillermo zusammen die Einspritzdüsen wechselt, was sich als sehr zielführend erweisen soll, Läuft wieder 1a. Auch der Achsstummel, den uns letztes Jahr der Super-Mechanico in St.Martin des Los Andes versaut hat wird gewechselt. Die mitgebrachten Radmitnehmer passen weder vorne noch hinten, also müssen die alten noch mal ran.

Am Sonntag geht es dann los, Großeinkauf im Geant in Montevideo und dann zu Silvia auf den Camping. Dort verbleiben wir zwei Nächte.

Die Tage sind noch kühl, es ist Frühjahr. Wir fahren entlang der Küste, besuchen die Laguna de Roche an der wir Flamingos beobachten und Müll sammeln.

Von dort geht es zum Aussteigerdorf am Cabo Polonia. Morgen um 7:30 Uhr geht der Touribus durch die Sanddünen hinaus zum Cabo. Selber fahren ist nicht erlaubt. Das Dorf, eine Ansammlung von Bretterbuden von ehemaligen Aussteigern ist mittlerweile etwas touristisch aufgemotzt, allerdings jetzt in der Vorsaison ist noch alles leer. Tote Hose.

Wir bummeln an der Küste entlang und beobachten die Seelöwen. Gegen Mittag geht es zurück und wir fahren weiter ins Landesinnere.

Auf dem Weg quer durch Uruguay nach Argentinien gibt es nicht viel zu sehen. Nur Weideland, bis zum Horizont und ab da wieder Weideland bis zum Horizont. Die Quebrada de los Cuervos, ein kleiner Nationalpark liegt auf der Strecke und wird zum nächsten Ziel. Wir erreichen Ihn abends, parken vor dem Tor und werden morgens rein gelassen. Ein schöner Rundwanderweg führt uns durch die kleine Schlucht. Auf dem zugehörigen Campingplatz verbringen wir eine absolut ruhige Nacht.

Dann geht es quer durch Uruguay zu den Termas del Daymann.

Der Grenzübertritt nach Argentinien ist etwas Lauferei, aber alle sind hilfsbereit. Von der Fahrt hinüber gen Cordoba ist nicht viel zu berichten. Es ist „muy lechos“ – ganz schön weit. Wir brauchen 3 Tage bis in die Sierra Cordoba an die Terme de El Quicho, wo wir erstmal ausspannen.

Zurück in Uruguay

Reisezeitraum:  14.3.. – 26.3.2025

Probleme: Fernlichschalter rastet nicht mehr ein

Strecke: 940 km

Die Tage in El Palmar gingen schnell vorbei. So sind wir nun unterwegs gen Uruguay. Wir geben die letzten argentinischen Pesos aus und tanken nochmal randvoll mit gutem Shell Diesel.

Die Grenze überqueren wir in Concordia / Salto. Für die Formalitäten sind etwas Lauferei erforderlich, aber alle sind nett und hilfsbereit. Dann machen wir uns auf zu den Thermas del Dayman, einem großen Freiluftthermalbad. Auf der Wiese dahinter kann man campen, was auch die Argentinier in Anspruch nehmen. Es geht sehr gesittet und ruhig zu, auch im Bad selbst. Alles ist entspannt, kein Geschrei, kein Machogehabe, einfach nur tranquilo. Abends kommen einige Argentinier auf den Parkplatz gefahren, nur um da zu sitzen und Mate zu trinken.

Wir treffen nördlich von Nueva Palmira nochmal Rita und Axel, die wir vom Hafen Montevideo kennen. Unsere Autos waren zusammen auf dem Schiff. Zwei Tage bleiben wir auf dem Mücken verseuchten Camping (kein Foto), dann fahren wir zu Rolf nach Nueva Helvecia, wo wir Olli unterstellen werden.

An einem Tag machen wir von dort noch einen Ausflug nach Colonia del Sacramento, einer alten Kolonialstadt am Meer. Es hat schöne alte Häuser in der Altstadt, nette Restaurant und wir chillen etwas umeinander.

Die letzten Tage verbringen wir mit Olli putzen, Öl- und Dieselfilterwechsel und mit einer Fahrt nach Montevideo zu einem Ford/Landy-Spezialisten. Irgendwie tickert Olli seit langem so komisch, hin und wieder auch nicht. Aber Sie finden nichts.

Am 26.3. bringt uns Rolf morgens zum Flughafen. Der Flug nach Sao Paulo, 2,4 Stunden geht ja noch. Aber dann werden die 11 Stunden nach Frankfurt in der „Holzklasse“ zur Tortour .

Ulli holt uns in Frankfurt ab und gegen Mittag am 27.3. sind wir wohl behalten zu Hause.

Alles ist vorbei, klasse war es, aber auch anstrengend. Wir kommen wieder – Olli wartet.

Von den Anden nach Uruguay

Reisezeitraum:  28.2. – 13.3.2025

Probleme: Fernlichschalter rastet nicht mehr ein
Strecke: 1900 km

Vom NP Leoncito geht es weiter entlang der RN149. In Barreal kaufen wir ein und suchen dann noch mal bunte Felsen außerhalb des Ortes auf. Die rosa-weißen Strukturen sind beeindruckend. Da es schon gegen Abend ist, bleiben wir gleich hier im Schatten stehen.

Am nächsten Tag liegt der Cerro Alcazar direkt an der Strecke. Ebenfalls sind hier beeindruckende Farben zu sehen.

Es ist nicht viel los auf der Straße, ab und an verlassene Häuser, Grünfläche wo laut Karte ein See sein sollte, Baumaßnahmen und Spuren vom letzten Unwetter, aber die Straße ist frei. Über zwei Pässe mit über 2000m fahren wir in zwei Tagen bis hinter San Jose de Jachal.

An einem der Pässe ist eine Gedenkstätte für die Virgin de Andacollo, Papst, Gaucho Gil und Maria Antonia sind auch vertreten. Man legt Plastikflaschen mit Wasser nieder damit die Maria Antonia was zu trinken hat.

Diese ist 1841 ihrem als Soldat verpflichtetem Ehemann gefolgt und in der Wüste verdurstet. Als man sie und ihr Baby fand, lebte das Baby noch, es hatte sich noch an ihrer Brust gestillt. Die katholische Kirche weigert sich sie heilig zu sprechen, in Argentinien wird sie verehrt.

Der weitere Straßenverlauf geht durch sehr trockene Landschaft, kein Vieh, keine Häuser sind zu sehen.

Nördlich von San Jose fahren wir durch die Quebrada de Hueca, die Frank im Internet gefunden hat. Am Ausgang ein Parkplatz, ideal zum Übernachten mit einem fantastischen Blick.

Unser heutiges Ziel sind die beiden Parks Ischigualasto und Talampaya. Auf dem Weg müssen wir über einen Pass, wo das letzte Unwetter einiges angerichtet hat. Die Aufräumarbeiten sind im Gange.
Den ersten Park darf man mit dem eigenem Auto nur hinter dem Guid herfahrend besuchen und dann dafür 100 Euro zahlen, das schenken wir uns.
Im NP Talampaya fahren wir auf den CP, für 3 Euro/pp, dafür kann man den Canyon auch nur im Bus besuchen, ebenfalls sauteuer. So machen wir die in unserem Jahresticket enthaltene 1,5 Stundentour und sind dabei mit dem Führer alleine unterwegs und können die alten Hyroglyphen in Ruhe ansehen. Canyon hatten wir in Chubut. Dafür erleben wir nachts ein Gewitter wie noch nie. Tausend Blitze pro Minute und Regen aus Eimern, die Nachbarjungs haben ihr Zelt in einer Senke aufgestellt, es spült Sie fast weg, sie flüchten ins Auto.

Gen Westen liegt die Sierra Cordoba auf dem Weg. Die Landschaft ist nun ganz anders, alles grün, Palmen wachsen und es hat viel Wasser. Wir finden ein herrliches Flussfreibad zum baden.

In Nono besuchen wir das Museum Rocsen. Hier hat jemand alles gesammelt was ihm in die Finger kam. Es sollen 75000 Einzelstücke sein. Sogar ein Stück aus der Berliner Mauer ist zu sehen.

Den NP Condorito erreichen wir bei Gewitterstimmung im Nebel mit 10m Sicht an diesem Tag nicht. So übernachten wir abseits auf 2000m Höhe, geniesen die Kühle und fahren morgens in den Park. Wir machen eine schöne Wanderung zum Kondoraussichtspunkt. Einige der Vögel zeigen sich am Himmel, die Jungen eher am Boden.

Nördlich von Cordoba in Jesus Maria besichtigen wir eine alte Jesuiten-Estancia „Casa de Caroya“ gegründet 1616. Im Jahr 1767 wurden die Jesuiten vom Papst aus Argentinien vertrieben und die Estancia wurde anderweitig genutzt, durch Franziscaner, Militär oder als Anlaufstelle von Immigranten, hauptsächlich aus Italien.

Einen Zwischenstopp legen wir an der Laguna Mar Chiquita ein, nachdem wir abends noch das Auto im Schlamm versenken. Der Ort Miramar ist eine kleine Sommerfrische, uns ist es zu touristisch.
In drei Tagen fahren bis an die Grenze nach Uruguay. Es zieht sich endlos durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet.

In Ubajay, nördlich vom NP El Palmar stehen wir wegen Regen zwei Nächte am örtlichen Sport-/Spielplatz. Wir sehen uns das Heimatmuseum im alten Bahnhof an. Morgens und Nachmittags geöffnet, sitzt dort jeweils eine freundliche Dame und wartet ob jemand kommt. Nachmittags erzählt uns dann Norma, mit ihren großen dunklen Augen viel über die Entstehung des Ortes durch Jesuiten, den Bau und die Stilllegung der Eisenbahn sowie die Holzgewinnung aus Eukalyptusbäumen, die ursprünglich aus Australien eingeführt wurden.
Es ist sehr lustig, vor allem weil Sylvia mehr versteht als ich!

Am Tag darauf ist wieder schönes Wetter und so fahren wir wie geplant n den NP El Palmar. Dieser heißt so, weil er zum Schutz der Ytay-Palmen ist, die ursprünglich in dem Zweistromland weit verbreitet war. Aber auch die Tierwelt, vor allem Vögel ist beeindruckend. Wir nisten uns zwei Tage auf dem dortigen CP ein und treffen Kirtsin und Ralph aus Schwäbisch Hall.

Entlang der RN40 nach Norden – Teil 2

Reisezeitraum: 9.02. – 27.02.2025

Probleme: Fernlichschalter rastet nicht mehr ein

Strecke: 1900 km

Laguna Varvarcos Topia
Nach zwei recht unruhigen und warmen Nächten in Chos Malal machen wir uns am zweiten Tag abfahrtbereit. Einkaufen und tanken und gegen 10:30 geht’s los, wir wollen hinauf zur Laguna Varvarcos Topia. Es sind rund 100km, davon 50 km Asphalt. In Andacollo steht die riesige Schutzpadronin über der Stadt. Wir übernachten am Fluß und fahren die zweite Hälfte am nächsten Tag.

In Manzano gibt uns die freundliche Seniorita den Tipp den Wasserfall zu besichtigen.
Danach wird geht weit hinauf in das abgelegenes Andental, es wird immer einsamer aber die Ziegen, Kühe und Schafe werden immer mehr. Man sieht nur noch ab und zu eine Schutzhütte der Gauchos. Die Landschaft ist von ehemaligen Vulkanen geprägt.

Recht spät erreichen wir die Lagune auf 2000m und werden von den Rangern sehr nett begrüßt. Wir bleiben 2 Nächte und geniesen die Ruhe und kühlen Nächte immer mit Blick auf den Vulcan Domuyo 4709m.

Für die Rückfahrt wählen wir eine andere Route, die uns an den Agua Calientes sowie an einem der seltenen Geysire Südamerikas vorbei führt. Wir übernachten noch mal am Fluss.

Vulkan El Tromen
Zurück in Chos Malal decken wir uns wieder mit allem ein, dazu müssen wir drei Supermärkte aufsuchen, weil in jedem irgendwas fehlt. An der Tanke stehen wir auch 30 min an, ist wohl die einzige im weiten Umkreis. Nach einer ruhigen Nacht unterhalb von Vulkan El Tromen, besuchen wir den gleichnamigen Park. Die Piste ist gar nicht so übel.

Laguna del Atuel
Zwei Nächte bleiben wir auf dem lauten Camping in Malargue, ein etwas größeres Städtchen. Am Pausentag suchen wir einen Zahnarzt auf und Sylvia wird die abvibrierte Krone wieder angeklebt. Dann fahre wir hinauf zu einem ehemaligen Hotel aus den 30ern. Es geht wieder durch ein einsames Tal und wir brauchen für 60km fast vier Stunden. Aber die Landschaft und die Pools entschädigen genug.

Auf dem Weg zum Canon del Atuel kommen wir an einer Salzlagune vorbei. Wir besichtigen das Museum, kaufen lecker Salz und schlappen ein wenig auf der Salzfläche herum.

Die Straße durch den Canon del Atuel ist leider beim letzten Unwetter tlw. verschüttet, so dass eine Durchfahrt nicht möglich ist. Wir fahren über San Rafael von Osten zumindest bis zum See. Jede Menge Touristände mit Angeboten zum Rafting oder Kanufahren säumen die Straße.

Nach 3 schwülwarmen Nächten auf dem Weingut von Hans nahe Mendoza, sind wir froh das wir wieder in die Berge fahren können. Bei Uspallata gibt es den Berg der sieben Farben, den wollen wir ansehen.

NP Acongagua
Auf dem Weg zum NP Acongagua kommen wir an der Puente del Inca vorbei. Es ist eine natürlich gewachsene Steinbrücke aus der Eiszeit, warme Schwefelquellen haben sie eingefärbt. Man sagt, die Inkas wären bis hierher vorgestoßen, deshalb der Name.

Am Ancongagua, dem höchsten Berg Amerikas, machen wir eine kleine Wanderung. In Uspallata trinken wir im Kaffee Tibet einen Cappuccino, hier wurde der Film „Sieben Jahre Tibet“ gedreht. Danach geht’s in den NP El Leoncito, der auf dem Weg nach Norden liegt. Hier auf dem Camping, den wir ganz alleine bewohnen, schreiben wir am 27.2 diesen Bericht.