Reisezeitraum: 7.12. – 10.12.2025
Probleme: Keine
Strecke: 480 km
Von Copiapo, wo wir nochmals tanken und unsere Vorräte auffüllen, fahren wir Richtung Argentinien. Die Strecke führt über den Paso San Francisco.
Der Paso San Francisco ist mit 4726 m einer der höchsten Andenpässe. Ringsum stehen Berge und Vulkane, die weit über 6000 m hoch sind. Insbesondere der höchste Vulkan der Erde steht hier, der Ojos de Salado mit 6.893 Metern.
Von Copiapo bis hinüber nach Fiambala Argentinien liegt kein Ort, keine Tankstelle, einfach Nichts und es sind 480 km bis dort. Von Copiapo bis zur chilenischen Grenzstation sind es 170 km, 100 km weiter ist dann der Pass erreicht, ca 30 km weiter die argentinische Grenzstation und dann geht es noch mal 180 km hinunter bis Fiambala. Eine gigantische Weite.
Zuerst fahren auf chilenischer Seite noch Minenlaster und Pickups, aber nach der letzten Mine begegnen uns auf den restlichen 350 km nur ca. 5 Autos.
Aber nun lassen wir die Bilder sprechen.
Weil wir vom Meer kommen müssen wir uns wegen der Höhe langsam akklimatisieren. Wir übernachten auf 2200 m, dann auf 3200 m und zuletzt auf 4200 m, immer einsam irgendwo rechts raus neben der Straße. In der letzten Nacht hat Sylvia Schwierigkeiten, Kopfweh und schlecht. Wir waren doch zu schnell in die Höhe gefahren.
Am vierten Tag erreichen wir die Laguna Verde und dahinter die Passhöhe. Ein kleines „Büserschneefeld“ sehen wir auch, der Rest ist leider auch auf 4600m weggeschmolzen.
Nach der Passhöhe ändert sich die Landschaft. Sie wird weit und ist mit den typischen goldgelben Grasbüscheln bewachsen.
Ein tolles Erlebnis war diese Andenüberquerung, einfach top, und alles auf Asphalt!!
